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Tanzwut

Mitte des 14. Jahrhunderts reckte die Pest ihre knochige Hand gen Europa. Auf einem fahlen Pferd trabte der schwarze Tod durch die Lande und raffte das Volk dahin – ohne Ansehen der Person. Während sich die einen in Entsagung und Selbstkasteiung auf das Jenseits vorbereiteten, verließen die anderen Haus und Hof, um im Angesicht des Untergangs noch einmal so richtig zu feiern. Diese Fraktion prägte auch das Phänomen der Epilepsia Saltatoria, der Tanzwut

Es bereitet wenig Kopfzerbrechen zu erraten, auf welcher Seite die Berliner Spielleute gleichen Namens damals zu finden gewesen wären. Natürlich hätten sie den euphorisierten Tänzern aufgespielt, wie sie es auch heute tun. Mit Erfolg: Der Begriff Tanzwut steht anno 2013 weniger für ein historisches Phänomen, als für eine phänomenale Erscheinung der Musikszene. 1999 gegründet, zählt das Septett zu den Pionieren in Sachen Verschmelzung von mittelalterlichen Instrumenten und Rock’n’Roll. Dudelsäcke, Schalmeien, E-Gitarren und Elektronik verbinden sich zu einer brodelnden Mixtur aus Teufels Küche, die die Sinne weckt und die ideale Begleitmusik ist, um die Nacht zum Tage zu machen. Schatten der Vergangenheit haben keinen Platz. Der Blick zurück endet für Tanzwut immer in der Gegenwart.

Tanzwut sind Garanten für schweißtreibende Shows und kochende Säle. Tanzwut sind eine Partyband. Die Zackenkrone erstrahlt in neuem Glanz und die Musiker sind bereit, fortzuführen, was sie vor Jahren begonnen haben. Heißen wir sie mit einem lautstarken Applaus willkommen und machen wir uns bereit für eine Party, die das Dunkel zum Tage macht.

Es ist an der Zeit das aktuelle Album „Höllenfahrt“ (06.09.2013) dem Publikum zu präsentieren. Tanzwut werden allen Sündern mit einem Feuerwerk zündender Ideen einheizen und die Clubs zum Kochen bringen. Jeder ist eingeladen. Jeder ist willkommen, sofern ihn die Höllenhunde passieren lassen. Wen sie nicht riechen können, der hat Pech gehabt. Scheinheilige und Heuchler, Moralapostel und Spaßbremsen können also getrost zu hause bleiben. Das galt bereits, als Teufel und seine sechs Getreuen exzessiv „Weiße Nächte“ zelebrierten. Sie reisten bis ins ferne Moskau, waren ständig auf Achse, „überall zuhause und trotzdem heimatlos“.

Zwei Jahre später hat sich daran nichts geändert. Nur gibt man nun noch kräftiger Gas. „Jetzt oder nie, alles oder nichts!“ heißt es im Titelstück des siebten Tanzwut-Albums. Das ist Programm. Eine „Höllenfahrt“ schreit nach einem kräftigen Triebwerk: Die Gitarren braten und die Kessel glühen, wie es nur in Teufels Küche der Fall sein kann, Säcke und Schalmeien spielen zum Tanz auf, dass es eine wahre Freude ist. „Das Gerücht“ begeistert neben diabolischen Einflüsterungen mit jenen elektronischen Klangzutaten, mit denen der typische Tanzwut-Sound seit jeher gewürzt ist. Das Erdreich bebt. „Der Himmel brennt“. Auch wer die Band noch nicht kennt, wird garantiert Feuer und Flamme sein. Mittelalterliche Instrumente, harter Rock und hymnische Kompositionen vereinen sich zu einer unwiderstehlichen Mischung, die die Stimmung auf den Siedepunkt treibt und Tanzwut in der Vergangenheit regelmäßig in die Charts aufsteigen ließ.

Ist bei Tanzwut alles beim Alten? Was die Stärken der Band angeht: Ja. Hinzu kommen allerdings ein paar klangvolle Überraschungen: Hackbrett erklingt unterm flammenden Firmament, bei „Niemand weiß“ verbreitet ein Uilleann Pipe irische Melancholie, während „Das Elixier“ im magischen Rhythmus von Darabuka, Rahmentrommeln und Maultrommel erschaffen wird. Der „Hymnus Cerberi“, die feierliche Hymne für die Höllenhunde des Hades, wartet schließlich mit Trummscheiten, tiefen Hörnern und großen Rahmentrommeln auf – ein perfektes, großes Finale!

Zwölf neue Stücken hat Teufel ausgeheckt. Als Songwriter und Produzent, aber vor allem als Texter und Interpret, ruft er zum Gelage oder lenkt den sehnsuchtsvollen Blick in die Glut des Höllenfeuers und verführt zu bilderreichen Wachträumen. Seine charismatische Stimme lockt nach wie vor ins Labyrinth der Sinne und spätestens, wenn er verkündet: „Die letzten Tage werden kommen“, gibt es kein Halten mehr. Da ist sie wieder, die Tanzwut – und sie ist ansteckend wie nie. Besorgte Zeitgenossen warnen vor schwerem Ohrwurmbefall und Durchdrehgefahr. Nennen wir es lieber teuflischen Hörgenuss! Hymnische Sackpfeifen, donnernde Riffs, treibende Beats und ein alter Zauberspruch – es ist für alles gesorgt, was die Herzen höher schlagen lässt. Auch der satte Klang trägt seinen Teil zum Vergnügen bei. Wen wundert's, wenn der Gehörnte persönlich, die Regler dreht?

Anno 2014 sind die Pioniere des Mittelalter-Crossover mächtig in Fahrt und sie rocken wie Hölle! Auch auf der Bühne, die neben dem heimischen Hades des Teufels liebster Aufenthaltsort ist.

Macht Euch bereit, Ihr Sünder! Spart Euch das Geld für den Ablasszettel und sichert Euch Euren Platz für die „Höllenfahrt“, lasst alle Hemmungen fallen und ergötzt Euch am musikalischen Teufelszeug


Ansprechpartner:

Ludwig Welte - ludwig@extratours-konzertbuero.de - 07572 600 335

 
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